Egal wie kurz, oder lang ein Urlaub, oder Aufenthalt ist, eines ist sicher - Budapest kennt keine Langeweile. Und hier findet Ihr Tipps, was  man in Budapest so Alles anstellen kann

Das Kopaszi gat, bzw der Kopaszi Damm trennt einen stillen Nebenarm der Donau von der Donau selbst. Und dieser Damm wurde vor einigen Jahren ausgebaut und auch die zwei öffentlichen Schiffslinien (11 / 12) dorthin verlängert.

Der Eingang zum Kopaszi Gat liegt nicht weit entfernt von der Rakoczi Brücke (bzw Lagymanyosi hid - Brücke,  in Budapest ist es hin und wieder Gang und Gebe Alles umzubenennen) und man kann es mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Auro (grosser parkplatz vorhanden) aber auch zu Fuß sehr gut erreichen.

Links am Kopaszi Gat befindet sich in einem Gebäude die Wasserpolizei und unterhalb sieht man deren Schiffe liegen. Und rechts befindet man sich nach ein paar Metern schon am stillen Wasserufer.

 

Geht man auf dem Kopaszi Damm entlang, findet man viel Einkehrmöglichkeiten und einen schön ausgebauten Steg entlang des Dammes.

   

 

 

Eines was ich zu schätzen gelernt habe ist, das - sofern man in Budapest eine Wochenkarte, oder Monatskarte kauft, auch das BKK Schiff kostenlos mitbenutzen kann. (Mo - Fr).

Früher fuhren diese Linienschiffe vom Nationaltheater / MÜPA bis Romai Fürdö, seit heuer sind die 2 Linien der Schiffe verlängert worden bis Kopaszi sziget.

Natürlich könnte man auch die Metro, bzw Strassenbahn benutzen, aber als Urlauber hat man nun einmal Eines - nämlich Zeit. Und die sollte man nutzen, den man kann eben mit der Wochen, oder Monatskarte jederzeit und von Überall der Strecke der zwe Linienschiffe entlang Aus, oder Einsteigen.

Die Schiffe fahren so ungefähr im halben Stunden Takt und man erreicht mit ihnen viele Sehenswürdigkeiten und vor Allem hat vom Schiff aus eine der Besten Möglichkeiten Fotos zu schiessen, weil nichts im Wege steht und der Ausblick auf viele dieser Sehenswürdigkeit frei ist.

Man fährt mit dem Schiff zB. zwischen Parlament und Budai Var (Budaer Burg) und Fischerbastei hindurch und hat die Möglichkeit direkt auf der Donauinsel (dunasziget) auszusteigen und nach einem Spaziergang auf der Donauinsel, über die Margitbrücke wieder ans Ufer (links, oder rechts) zu gelangen.

 

Natürlich findet man in jeder Hauptstadt viele Möglichkeiten seinen Hunger und Durst zu stillen, oder auch auf kulinarischem höherem Niveau auszugehen. Doch vor Allem als Tourist, wenn man sich in unbekanntem Gefielde bewegt, ist man oft "einfach ausgleiefert" und auf die Angebote angwiesen, die einem unterwegs begegnen. Und gerade diese Angebote sind in einer Hauptstadt und dort vor Allem auf Touristenwegen, oder in Touristengebieten "etwas" überhöht.

Und oft geht es auch nicht nur um den Preis, weil dieser in einem Urlaub meist eingeplant ist. Aber zusammengefaßt sollte man sich oft gerade dort bewegen, wo der Massentourismus etwas entfernt ist, nicht nur um doch etwas Geld zu sparen, was ja immerhin auch ein schöner Nebeneffekt ist, aber vor Allem auch um die Menschen des Landes kennenzulernen, so wie sie nun einmal wirklich sind - Abseits der Touristengebiete - eben einfach ungarische Gastfreundschaft unter alltäglichen normalen Umständen kennenzulernen.

Und genau dies ist zum Beispiel möglich im M 35 vendeglö, welches sich in einer kleinen Seitengasse (Marton utca) im 9ten Budapester Bezierk befindet, aber nichts desto trotz zu einem der besten kleinen Gastbetriebe in Budapest zählt. Verkehren hier natürlich hautptsächlich Ungarn, sind auch internationale Gäste hier natürlich vor Allem im Sommer an der Tagesordnung. Aber mit einem der grossen Unterschiede das man hier für ein zb Bier nicht 990 oder 1200 FT zahlt wie an der Donau, und auch nicht 600 FT wie zb in der Mester utca, sondern trotzdem einfach um 400 FT (umgerechnet ca. € 1,20) sein Bier trinken kann und es von MO - FR auch ein Menü gibt um 1200 FT (umgerechnet 4 Euro)

Wer also Ungarn wirklich kennenlernen will, auch mit seinen Seitengassen und versteckten Lokalen sollte hier einfach vorbeischauen.